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WINTER 

Alle Jahreszeiten zusammen bilden einen harmonischen Kreislauf des Lebens. Im Winter steht die Sonne am südlichen Wendekreis. Für die nördliche Halbkugel stehen die Zeichen dann eindeutig auf Winter. Die Tage sind kurz, die Nächte lang und die Temperaturen niedrig. Viele spüren die sinkende Energie, derweil draußen der Schnee fällt. Und sie schlafen mehr als in den wärmeren Jahreszeiten.


In dieser Zeit ist es wichtig, dass man freundlich zu sich sich selbst und seinem Körper ist. Das Yin wird zum Beispiel gestärkt durch Meditation, Massagen, eine verstärkte Innensicht oder Spaziergänge durch den Wald. Alles, was Freude macht, tut gut. Ein wenig körperliche Aktivität ist ideal: Nicht zu viel und nicht zu wenig. Lachen hilft immer, besonders im Winter. Sei es in guter Gesellschaft oder beim Schauen lustiger Filme.

Genügend Licht zu bekommen ist gerade jetzt wunderbar. Wem es Draußen zu kalt ist, sollte sich zumindest nahe an ein Fenster setzen, um im besten Fall Morgenlicht zu tanken.

Der untere Körper sollte warm gehalten werden, vor allem die Nieren. Je wärmer das Essen ist, desto besser. Die chinesische Medizin sagt hier zum Beispiel, dass man Speisen wählen sollte, die ein wenig salziger und bitterer als sonst sind. U.a. Ingwer und Zimt wärmen ebenso wie Nelken, Bockshorn-Kleesamen und Fenchel.

Wärmeres Essen entfacht im Winter das Verdauungsfeuer. Dazu gehören Faktoren wie längeres Kochen - mit wenig Wasser - und bei niedrigeren Temperaturen.

Arbeiten an Ängsten und anderen Unsicherheiten sind jetzt besonders zielführend. Dabei hilft es, Geduld zu kultivieren.